Bei uns sind Sie in guten Händen!

 

Pflegeleitbild

Um unsere Arbeit transparent darzustellen, eine Zielvorstellung unserer Pflege zu formulieren und die Philosophie unseres Tuns aufzuzeigen, haben wir folgendes Pflegeleitbild auf den Grundlagen eines christlichen Menschenbildes, den Menschenrechten der Vereinten Nationen, den Pflegemodellen nach Henderson, Rooper und Orem, sowie den persönlichen Berufserfahrungen der Mitarbeitenden erstellt.

Unser Pflegeleitbild ...
... trägt bei zur Achtung unseres Berufsstandes nach innen und außen.
... zeigt die Vielseitigkeit der Fachrichtung „Gemeindekrankenpflege“ und die dafür erforderlichen Kompetenzen auf.
... macht die Abgrenzung zu anderen Berufsgruppen deutlich.
... motiviert die Mitarbeitenden, ihre Ziele im Auge zu behalten.
... vermittelt neuen Mitarbeitenden einen Eindruck unserer Auffassung von Gemeindekrankenpflege und trägt bei zu der Entscheidung für die Wahl des Arbeitsplatzes.

Unser Pflegekonzept

Wir achten jeden Kunden als eigenständige Persönlichkeit, indem wir ...
  • ihnen die Achtung der Menschenwürde entgegenbringen
  • ihr Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit respektieren
  • sie informieren, aufklären und auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen
  • ihnen partnerschaftlich begegnen
Die Bezeichnung Schwester/Pfleger und Patient/in beeinflusst wesentlich die Pflegequalität, deshalb ...
  • helfen wir Kunden, Selbstverantwortung innerhalb ihrer Möglichkeiten zu erhalten oder wieder zu erlangen
  • bemühen wir uns um ein Vertrauensverhältnis, in dem wir uns gegenseitig ergänzen
  • lassen wir Rollenkonflikte zwischen Kunde, Angehörigen und Pflegekraft zu und versuchen eine Klärung herbeizuführen
Jeder Kunde erhält fachgerechte Pflege, indem wir ...
  • je nach Situation und individuell die Möglichkeiten der Pflege einsetzen als:
    • Hilfe zur Genesung
    • Unterstützung beim Leben mit Behinderung
    • Hilfe zur Rehabilitation
    • Begleitung zum Sterben
  • körperliche, geistige und seelische Bedürfnisse berücksichtigen
  • die ethischen Aspekte bei der praktischen Tätigkeit nicht außer Acht lassen
  • fachtheoretisches Wissen und Standards individuell in die Praxis umsetzen
  • unser fachliches Wissen mit internen und externen Fortbildungen laufend aktualisieren
  • unsere Tätigkeit zielorientiert planen, dokumentieren und überprüfen
  • uns in die Verantwortung für eine ausreichende Schmerzprophylaxe und - therapie einbinden lassen
  • Pflegehilfsmittel einsetzen und bei der Auswahl behilflich sind
  • Gesundheitsberatung durchführen
Wir unterstützen die pflegenden Angehörigen, indem wir ...
  • ihnen zuhören
  • sie mit ihren Erfahrungen in den Pflegeprozess einbeziehen
  • uns in der Zusammenarbeit ergänzen
  • sie anleiten und beraten, sowohl beim Kranken, als auch in Seminaren
  • uns Zeit nehmen und ihnen helfen, mit ihrer Situation zurechtzukommen
  • sie auf den Gesprächskreis für pflegende Angehörige hinweisen und dazu einladen
Wir beziehen das Umfeld der Kunden und weitere fachliche Hilfen mit ein, indem wir ...
  • mit den Angehörigen zusammenarbeiten
  • in ständigem Kontakt zur IAV-Stelle stehen und diese rechtzeitig mit einbeziehen
  • mit anderen Berufen des Gesundheitswesens gut zusammenarbeiten und auf Abstimmung achten
  • das Bedürfnis nach zusätzlicher Seelsorge erkennen und mit dem gewünschten Seelsorger Verbindung aufnehmen
Gute Zusammenarbeit im Mitarbeiterteam wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit und damit auf die Pflegequalität aus, deshalb ...
  • achten wir auf gegenseitige Fürsorge, konstruktive Kritik und offenes Miteinander
  • erfolgt unsere Anleitung und Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen, Praktikantinnen und Schülerinnen nach einem einheitlichen Konzept und bürgt somit für Kontinuität
  • berichten wir in regelmäßigen Dienstbesprechungen über Pflegeprozesse, beziehen dabei das Ergehen der Angehörigen, Patienten und Mitarbeitenden mit ein und durchdenken und planen weitere Wege
  • führt jede/r von uns, entsprechend der jeweiligen Ausbildung, Erfahrung und persönlichen Eignung, die Arbeit eigenverantwortlich durch
  • werden Pflegestandards von uns gemeinsam erarbeitet und umgesetzt
  • haben wir in der Pflegedienstleistung (PDL) eine/e Ansprechpartnerin für beratende und beleitende Fragen und Probleme
  • planen wir gemeinsam mit der PDL Dienst- und Urlaubszeiten
  • achten wir auf unsere eigene Fort- und Weiterbildung und werden darin vom Träger unterstützt
  • kontrollieren wir anhand von Qualifikationsgesprächen laufend unsere Tätigkeit und überdenken diese neu
Die Organisation der Diakonie- und Sozialstation hat Einfluss auf die Pflege, deshalb ...
  • wissen wir Bescheid über die Finanzierung der Diakonie- und Sozialstation und die gesetzlichen Grundlagen unserer Arbeit (SGB V- SGB XIArbeitsschutz- Hygiene)
  • unterstützen wir eine wirtschaftliche Betriebsführung unter ökologischen Gesichtspunkten durch: - korrekte Abrechnung der Leistungen - durchdachte Arbeitsabläufe - sorgfältige Auswahl und sinnvollen Einsatz von Pflegehilfsmitteln - verantwortungsvollen Umgang mit Materialien - ausreichende Vorratshaltung
  • sind die Zuständigkeiten für Dienstwagen, Diensträume und vorhandene Pflegemittel geklärt
  • legen wir Wert auf eine positive Erscheinung der Diakonie- und Sozialstation als Einrichtung der Kirchengemeinde in der Öffentlichkeit
  • erwarten wir, dass der Arbeitgeber seine Fürsorgepflicht gegenüber uns wahrnimmt und machen ihn auf Lücken aufmerksam


Dieses Pflegeleitbild/ -konzept wurde von Mitarbeitenden der Diakonie- und Sozialstation Schönbuch in Abstimmung mit dem Trägergremium erarbeitet.

Wir danken der Diakoniestation Schwäbisch Hall, dass wir deren Pflegeleitbild als Grundlage verwenden durften.

Es wäre ein Wunsch von uns, dass es uns gelingen mag, die in diesem Pflegeleitbild verfassten Zielvorstellungen so umzusetzen, damit sie einen positiven Einfluss auf die Lebens- und Pflegequalität von Kunden, Angehörigen und uns Mitarbeitenden nehmen.


Schönaich im Frühjahr 1997 - überarbeitet im Juni 2013

Hier können Sie sich unser Pflegeleitbild als PDF herunterladen.